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Über uns...
Seit dem 01.11.2003 haben sich nebenstehende
Sparten dem Polizeisportverein Cottbus '90 e.V.
unter einem neuen Namen angeschlossen. Herr Tokugawa gestattete uns seinen Namen für unseren Kampfkunstbereich
zu nutzen. Etwa 170 Sportfreundinnen und -freunde trainieren in sieben Sparten asiatische Kampfsportarten.
Yasuhisa Tokugawa ist das Familienoberhaupt der Tokugawa, die fast 300 Jahre als Shogune über Japan herrschten.
Er ist der Urenkel des letzten regierenden Shogun Japans, Yoshinobu Tokugawa und wäre nun der 18. Tokugawa
Shogun Japans. Heute ist er Präsident der IMAF, dem ältesten japanischen Budo-Weltdachverband mit Sitz in Tokio.
Allen Interessierten bieten wir auf diesen Seiten viele fachkundige
Informationen rund um das Thema Kampfsport an. Wir würden uns freuen, euch einmal
persönlich bei einem Probetraining (unter dem Shomen, rechts zu sehen) begrüßen zu können.
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Trainingslager in Dahlen
Vom 13.08.2010 bis zum 20.08.2010 führte unsere Abteilung ein Trainingslager in Dahlen bei Oschatz, mit mehr als 20 Teilnehmern in den Sparten Kendo, Iaido, Bo-Jutsu, Combat-Arnis, Shaolin-Kempo und Tonfa-Jutsu durch. Dabei kam es einerseits darauf an, sich in den speziellen Disziplinen weiter zu vervollkommnen und andererseits Kampfkünste, welche nicht selbst trainiert werden, auszuprobieren und kennen zu lernen. Unterstützt wurden die Trainer und Übungsleiter unseres Vereins dabei von Sensei Christian Kehl (6. Antas Combat-Arnis, 5. Dan Bo-Jutsu, 5. Dan Karate-Do) und Sensei Yvonne Kehl (4. Antas Combat-Arnis, 3. Dan Bo-Jutsu, 3. Dan Karate-Do) von der Kampfkunstakademie in Freiburg. Dem gesamten Trainer- und Betreuerteam, sowie den Angestellten der Jugendherberge "Dahlener Heide" sei an dieser Stelle ein herzliches Danke für die erbrachten Mühen gesagt. Im kommenden Jahr wird das Traininglager an gleicher Stelle, vom 05.08.2011 bis zum 12.08.2011 stattfinden. Einige, textlich festgehaltende, Erfahrungsberichte von Teilnehmern unterschiedlichen Alters stellen wir im Folgenden zur Verfügung:
Samstag, 14.08.2010:
Aller Anfang ist schwer! Der erste Tag im Trainingslager 2010 in Dahlen begann verregnet. Unser traditioneller und bei allen beliebter Frühsport fiel somit ins Wasser. Nur eine kleine Gruppe wagte den Waldlauf. Nach dem super tollen Waldlauf konnten wir ein schmackhaftes Frühstück genießen. Die erste Trainingseinheit war Grundschule in Shaolin-Kempo. Darauf folgte eine Einheit Arnis. Nebenbei konnten sich die Kendokas im Katatraining auspowern. Nach den zwei Einheiten am Vormittag waren alle hungrig – Zeit zum Mittagessen! Es folgte eine wohlverdiente Mittagspause in der sich jeder etwas zur Ruhe legte. Danach ging es munter weiter mit einer Einheit Shaolin-Kempo Kata und Kendo. Im Anschluss ging es zur Sache – beim Krafttraining strengten sich Groß und Klein an! Nach dem anstrengenden Krafttraining konnten wir wieder eine Mahlzeit genießen. Der erste Trainingstag klang mit einem gemeinsamen Tischtennisspiel aus.
Sonntag, 15.08.2010:
Frei nach dem Motto „am siebten Tage solle man ruhen“ begann der Tag ohne Frühsport gleich mit dem Frühstück. Danach engagierten sich alle beim Training von Combat-Arnis. In 2 Einheiten á anderthalb Stunden powerten wir uns bei Anyos und Sinawalis körperlich und geistig aus, um dann verdient zum Mittagessen und anschließender Mittagspause zu gehen. Danach hatten wir 4 Stunden Shaolin-Kempo, welches jedoch durch plötzlichen Regen abgebrochen werden musste, woraufhin wir spontan umplanten und mit unserem ausführlichen 1.-Hilfe-Kursus anfingen. Als es das Wetter wieder erlaubte, verbrachten wir den Abend mit einer lockeren Runde Tischtennis, einem geselligen Abendessen beim Grillen und ließen ihn mit Freitraining ausklingen.
Montag, 16.08.2010:
Um 6:45 Uhr wurden wir wieder zum Frühsport gescheucht. Nach dem Lauf durch den Wald gab es endlich was zu essen. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, ging es mit Bo-Jutsu los. Es wurden uns Grundschläge und Katas gezeigt. Diese waren sehr interessant, aber auch ziemlich schwierig. Ein paar Minuten später sind wir dann im Shaolin-Kempo unsere Katas durchgegangen. Nach dem Mittagessen bekamen alle ihre wohlverdiente Mittagspause, die aber leider nach 2 Stunden schon wieder vorbei war. Um 14:00 Uhr war dann wieder Shaolin-Kempo Kata auf dem Rasen, hinter dem Haus, angesagt. Eine Stunde später gab es leckeren Kuchen und Tee bei der Vesper. Von 15:30 Uhr an ging es dann mit Shaolin-Kempo Selbstverteidigung weiter, wo wir uns gegen Belästigungen gewehrt haben. Dann gab es Abendbrot. Es gab als warmes Gericht Pommes. 1 Stunde später hatten wir Freitraining, wo wir für Wettkämpfe und Prüfungen geübt hatten.
Dienstag, 17.08.2010:
Wir standen um 6:30 Uhr auf und um 7:00 Uhr war Frühsport angesagt. Eine Stunde später trainierten die Sportler wahlweise Combat-Arnis Kata, Combat-Arnis Wettkampfvorbereitungen oder Kendo Kata. Von 10:00-12:00 Uhr gab uns Cindy einen Einblick in die Erste-Hilfe-Welt. Zum Mittagessen kam Renè zu spät – dadurch musste er noch 10 Minuten warten. In der Mittagsruhe schliefen die Erwachsenen und die Kinder spielten. Dann 14:00-18:00 Uhr wurde Krafttraining gemacht. Von 19:00-20:30 Uhr kegelten wir. Es gab keinen Sieger. 22:00 Uhr nickten wir ein.
Donnerstag, 19.08.2010:
Der Donnerstag begann, wie die Tage zuvor auch, als wir um 6:30 Uhr geweckt wurden. Eine Viertelstunde später traten auch alle schon mehr oder weniger wach zum Frühsport an, denn das anstrengende Konditionstraining des vorherigen Tages steckte uns noch in den Knochen. Das merkte man auf dem Rückweg des Frühsports, denn die schnelle Laufgruppe konnte die die Langsamere und die Walkinggruppe einholen, was bis dahin noch nie geschehen war. So trafen wir alle fast gleichzeitigt auf dem Fußballplatz hinter der Jugendherberge ein und konnten alle zusammen mit der morgendlichen, von Sensei Yvonne Kehl geleiteten, Einheit Qigong beginnen. Nach dieser erholsamen Einheit ging es zuerst zum Duschen, damit wir um 8:00 Uhr das Frühstück einnehmen konnten. Eine Stunde später ging es dann gleich mit der ersten großen Trainingseinheit des Tages, Bo-Jutsu, weiter. Sensei Christian Kehl leitete die beiden Gruppen aus Anfängern und Fortgeschrittenen bei den Partnerübungen, die Angriffe und Verteidigung beinhalteten. Zur zweiten Trainingseinheit stand dann kombiniertes Kampftraining auf dem Programm: Neben der Schutzausrüstung bewaffnete sich jeder mit einem Bo und zwei Arnissticks. Auf Anweisung von Sensei Kehl wurden die Waffen gewechselt, so dass jeder mindestens einmal ohne Waffen miteinander, dann mit dem Bo und mit demselben gegen einen oder zwei Sticks kämpfte. Gleichzeitig steckte Sensei Kehl das Kampfgebiet mit den übrigen Bos ab und legte Sticks auf den Boden. Während er das Gebiet immer kleiner machte war es verboten auf im Kampf auf die Sticks zu treten, die sich im Gebiet befanden. Ein Tritt auf einen Stick oder über die Grenze hinaus bedeutete 10 Liegestützen. Nach dieser anstrengenden Einheit, bei der fast ununterbrochen durchgekämpft wurde, hatten wir uns das Mittagessen, das an diesem Tag aus Schnitzel mit Beilage und als Nachtisch Eis bestand, verdient. Nach dem Mittagessen und der anschließenden Mittgaspause trafen wir uns um 14 Uhr wieder auf dem Sportplatz hinter der Jugendherberge. Für die meisten standen die Shaolin-Kempo-Kumiten 1-15 auf dem Programm, während die Kendokas sich im Shinai-Kendo übten. Die zweite Nachmittagseinheit bestand aus Combat-Arnis, wobei uns Sensei Kehl Verteidigungen mit Alltagsgegenständen zeigte. Jeder hatte einen Gegenstand, den er im täglichen Leben ständig mit sich herum trägt dabei und lernte, wie man sich im Zweifelsfall damit zur Wehr setzen könnte. Dabei kamen neben Gürteln und Mützen auch Kugelschreiber und Schlüssel zum Einsatz. Nach diesem interessanten und lehrreichen Training gab es um 18 Uhr Abendessen. Der Abend klang danach am Lagerfeuer bei Stockkuchen in gemütlicher Atmosphäre aus, wobei Sensei Kehl die Geschichte und historische Entwicklung des Combat-Arnis in Deutschland erzählte, der alle interessiert und gespannt zuhörten. Daraus entwickelten sich noch eine Reihe weiterer interessanter Gespräche, über Kampfkunst, aber nicht nur darüber, ehe gegen 20:45 Uhr, als die Sonne langsam unterging, sich alle nach und nach ins Bett zurückzogen, denn nach fast einer Woche anstrengendem Training machte sich langsam Müdigkeit und Erschöpfung breit und die Nachtruhe war mehr als willkommen.
-> Bildergalerie Trainingslager 2010
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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 31. August 2010
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